KAUFBERATUNG 2026

Ford Granada Mk2 Kaufberatung 2026

Kölner Oberklasse mit V6-Motoren und Ghia-Ausstattung

Ford Granada Mk2 Limousine (2.8 GL)
Foto: Kieran White from Manchester, England · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons

Der Ford Granada II (intern „Granada 78“) war von 1977 bis 1985 das Oberklassemodell der Ford-Werke in Köln. Er kam als viertürige Limousine, bis 1981 auch als zweitürige Limousine, und als Turnier; ein Coupé gab es in dieser Generation nicht mehr. Die Motorenpalette reichte vom 1,7-l-V4 über den 2,0-l-Vierzylinder und die Kölner V6 mit 2,0 bis 2,8 Liter bis zum 2,8-l-Einspritzer mit 160 bzw. 150 PS, dazu Peugeot-Diesel. Diese Kaufberatung zeigt, worauf es bei Rost, Motoren und Ausstattung ankommt und welche Variante zu wem passt.

Das Wichtigste in Kürze
Für wen geeignet
Für Liebhaber großer Kölner Limousinen mit V6-Motor; vier- und zweitürige Limousine (Zweitürer bis 1981) sowie Turnier.
Preisspanne (Note 2)
Note 2: Limousine oder Turnier mit 2,0 oder 2,3 Liter rund 9.000–12.000 Euro, 2.8i Ghia rund 13.000 Euro (Stand November 2026).
Größtes Risiko
Rost an A-Säulen, Längsträgern und Radläufen sowie überhitzte V6-Motoren.
Inhalt dieser Kaufberatung
  1. Modell-Historie und Bauzeitraum
  2. Karosserie-Varianten im Überblick
  3. Motorisierungen im Überblick
  4. Rost-Hotspots, die kritischen Zonen
  5. Allgemeine Schwachstellen
  6. H-Kennzeichen-Voraussetzungen
  7. Unterhaltskosten pro Jahr (Richtwerte)
  8. Kauf-Checkliste
  9. Welcher passt zu dir?
  10. Varianten im Wert-Vergleich
  11. Bezugsquellen
  12. Häufige Fragen

Modell-Historie und Bauzeitraum

Der Granada II erschien im August 1977 als Modelljahr 1978 und hieß bei Ford intern „Granada 78“. Er war keine völlige Neukonstruktion, sondern eine umfassende Überarbeitung des Granada I mit neuen Außenblechen in der damals neuen Ford-Formensprache, die auf Uwe Bahnsen zurückgeht. Der Turnier behielt weitgehend die Karosserie des Vorgängers und bekam die neue Front.

Angeboten wurden die viertürige Limousine, eine zweitürige Limousine, die mit der Modellpflege im Spätsommer 1981 entfiel, und der fünftürige Turnier. Ein Coupé wie beim Granada I gab es nicht mehr. Im September 1981 folgte die Modellpflege „Granada '82“ mit über 2.000 geänderten Teilen, gebaut wurde bis zum Frühjahr 1985.

Motorseitig reichte das Angebot vom 1,7-l-V4 (bis 1981, danach 1,6-l-Vierzylinder) über den 2,0-l-OHC-Vierzylinder mit 101 PS (ab 1981 105 PS) und die Kölner V6 mit 2,0, 2,3 und 2,8 Liter bis zum 2,8-l-Einspritzer mit Bosch K-Jetronic, der zunächst 160 PS und ab 1982 150 PS leistete. Für Taxi- und Vielfahrer gab es Indenor-Diesel von Peugeot mit 2,1 Liter (63 PS) und ab 1983 2,5 Liter (69 PS).

Die Ausstattungen hießen L, GL, GLS und Ghia, dazu kamen das S-Paket für den frühen 2.8i und Sondermodelle wie Saphir oder Chasseur. Zur Stückzahl gibt es abweichende Angaben: Classic & Sports Car nennt 918.969, Classics World knapp 640.000 Granada II. Gut erhaltene Exemplare sind heute selten, weil viele Wagen als Taxi oder Geschäftsauto verbraucht wurden.

Bauzeitraum
1977–1985
Produktionszahl
Angaben schwanken: 918.969 laut Classic & Sports Car, knapp 640.000 laut Classics World (alle Karosserien)
Produktionsstätte
Ford-Werk Köln; Montage aus Bausätzen u. a. bei Hyundai in Südkorea und in Südafrika

Karosserie-Varianten

Granada II Limousine viertürig 1977–1985

Häufigste Karosserie, alle Motoren. Note 2 mit 2,0 oder 2,3 Liter rund 9.000–12.000 Euro, 2.8i Ghia rund 13.000 Euro.

Granada II Limousine zweitürig 1977–1981

Mit der Modellpflege 1981 entfallen, heute selten. Kaum Marktdaten, Einzelbewertung.

Granada II Turnier 1977–1985

Fünftüriger Kombi mit der Karosserie des Vorgängers und neuer Front. Viele wurden als Arbeits- und Familienautos verbraucht; gute Exemplare liegen preislich etwa auf Höhe der Limousine mit gleichem Motor.

Motorisierungen im Überblick

Die wichtigsten Triebwerke der Baureihe. Für motorisierungsspezifische Schwachstellen und Marktwerte siehe die einzelnen Modell-Seiten unten.

1,7-l-V4 bzw. 1,6-l-Vierzylinder, 70–75 PS

Basismotoren, der 1,6-Liter ersetzte ab 1981 den V4. Für den großen Wagen deutlich untermotorisiert.

2,0-l-OHC-Vierzylinder 101/105 PS und 2,0-l-V6 90 PS

Vierzylinder ab 1981 mit 105 PS. Bei Klappern aus dem Zylinderkopf an Nockenwellenverschleiß denken.

2,3-l-V6, 108–114 PS

Kölner V6 mit Vergaser, laufruhig und langlebig, aber durstig.

2,8-l-V6 Vergaser 135 PS / Einspritzer 160 bzw. 150 PS

Einspritzer mit Bosch K-Jetronic, bis 1981 160 PS, ab 1982 150 PS. Frühe 2.8i hatten Probleme mit der Kühlung.

2,1-l- und 2,5-l-Diesel (Indenor/Peugeot), 63 bzw. 69 PS

Vor allem für Taxibetriebe, der 2,5 Liter ab 1983.

Rost-Hotspots, die kritischen Zonen

Rost ist der mit Abstand wichtigste Wertkiller. Diese Stellen vor dem Kauf zwingend prüfen. Der Schwere-Indikator zeigt den Reparatur-Aufwand.

A-Säulen und Scharnierbefestigungen

Hoch

Rost im Spritzwasserbereich wandert nach oben.

Längsträger, Bodenblech und Hinterachs-Aufnahmen

Hoch

Rund um die Aufnahmen des hinteren Hilfsrahmens und an Montagelöchern prüfen.

Radläufe, Kotflügelkanten und hintere Seitenteile

Hoch

Blech zersetzt sich oft unbemerkt unter der Auflage.

Stirnwand, Schweller und Reserveradmulde

Mittel

Schlechte Schweller deuten auf eine insgesamt schwache Karosserie hin.

Heckscheibenrahmen und Heckklappe (Turnier)

Mittel

Bei Schiebedach-Autos am unteren Heckscheibenrahmen, beim Turnier an der Heckklappen-Unterkante und an der Differenzial-Aufnahme.

Allgemeine Schwachstellen

Diese Probleme treten unabhängig von der Motorisierung auf. Motorspezifische Schwachstellen findest du auf den einzelnen Modell-Seiten.

  • !
    Kühlung der V6-Motoren Werkstatt
    Überhitzung kann Zylinderkopfdichtungen und Köpfe schädigen; frühe 2.8i bis 1981 waren besonders betroffen. Wasserpumpe prüfen.
  • !
    Nockenwelle und Zahnriemen (2,0-l-OHC) selbst oder Werkstatt
    Klappern aus dem Zylinderkopf deutet auf Nockenwellenverschleiß durch verstopftes Ölspritzrohr. Zahnriemenwechsel belegen lassen.
  • !
    K-Jetronic (2.8i) Werkstatt
    Luftmengenmesser, Kaltstartventil und Hauptrelais können Start- und Laufprobleme verursachen.
  • !
    Getriebe und Antriebsstrang Werkstatt
    Fünfganggetriebe anfälliger als der Viergänger; bei der C3-Automatik auf dunkles, verbrannt riechendes Öl achten. Verschlissene Kardanwellen-Hardyscheibe verursacht Vibrationen.
  • !
    Ölverlust selbst oder Werkstatt
    Undichte Öldruckschalter, Kurbelwellen-Simmerring und Ventildeckeldichtung sind typische Ursachen.
  • !
    Fahrwerk und Lenkung selbst oder Werkstatt
    Altersbedingt poröse Gummilager und ausgeschlagene Buchsen; Servoschläuche nahe am Krümmer prüfen.
  • !
    Innenraum und Elektrik selbst oder Werkstatt
    Sitzwangen verschleißen, Türverkleidungen verziehen sich und Armaturenbretter reißen, vor allem die braunen und grünen Ausführungen; unzuverlässige Elektrik deutet auf Sicherungskasten oder Wassereintritt über die Stirnwand.

H-Kennzeichen, was du wissen musst

Erste Modelle H-fähig ab
2007
Jährliche Kfz-Steuer
Kfz-Steuer pauschal 191,73 Euro pro Jahr; die Versicherungsprämie hängt von Wert, Fahrleistung und Tarif ab.

Alle Granada II (1977–1985) sind seit 2015 H-fähig, Erstzulassung plus 30 Jahre.

Voraussetzungen
  • ✓ Erstzulassung mindestens 30 Jahre zurück
  • ✓ Weitgehend originaler oder zeitgenössisch veränderter Zustand
  • ✓ Guter Pflege- und Erhaltungszustand ohne gravierende Mängel
  • ✓ Positives Oldtimer-Gutachten nach § 23 StVZO durch TÜV, DEKRA, GTÜ oder KÜS

Unterhaltskosten pro Jahr (Richtwerte)

Richtwerte, keine Einzelbelege: grobe Orientierung für die jährlichen Kosten bei Liebhaber-Nutzung mit wenigen tausend Kilometern. Die tatsächlichen Kosten hängen stark von Zustand, Variante, Werkstatt und Eigenleistung ab. Fest steht nur die Kfz-Steuer mit H-Kennzeichen (pauschal 191,73 € für Pkw).

Versicherung (Klassik-Tarif) 240–380 Euro
Kfz-Steuer 191,73 Euro (H-Pauschale)
Wartung und Inspektion 250–500 Euro
Verschleißteile (anteilig) 200–400 Euro
Jährliche Schraubereien 300–700 Euro
Summe pro Jahr (Richtwert) ca. 1.180–2.170 Euro pro Jahr

Versicherungs-Spanne über unseren Klassik-Versicherungs-Vergleicher konkretisierbar.

Kauf-Checkliste

Diese Punkte vor dem Kauf systematisch prüfen. Idealerweise mit einem Klassiker-Sachverständigen oder im Beisein eines erfahrenen Schraubers.

Karosserie und Rost

  • A-Säulen und Scharnierbefestigungen von innen und außen prüfen
  • Längsträger, Bodenblech und Aufnahmen des hinteren Hilfsrahmens
  • Radläufe, Kotflügelkanten und hintere Seitenteile
  • Stirnwand, Schweller und Reserveradmulde
  • Turnier: Heckklappen-Unterkante und Differenzial-Aufnahme; Schiebedach-Autos: unterer Heckscheibenrahmen

Motor

  • V6: Kühlsystem, Wasserpumpe und Hinweise auf Überhitzung
  • 2,0-l-OHC: Klappern aus dem Zylinderkopf (Nockenwelle), Zahnriemenwechsel belegt
  • 2.8i: Kaltstart, Warmlauf und Leerlauf (K-Jetronic)
  • Ölverlust an Öldruckschalter, Kurbelwellen-Simmerring und Ventildeckel
  • Kompressionsmessung bei unbekannter Historie

Getriebe, Fahrwerk, Bremsen

  • Schaltgetriebe auf Synchronisation und Lagergeräusche
  • Automatik: Ölfarbe und -geruch, Schaltverhalten im dritten Gang
  • Vibrationen am Schalthebel (Hardyscheibe)
  • Lenkspiel und Fahrwerksbuchsen
  • Bremsleitungen auf Rost, Bremsen nach langer Standzeit

Ausstattung und Innenraum

  • Ghia: Ausstattung auf Originalität und Vollständigkeit
  • Sitzwangen, Türverkleidungen und Armaturenbrett auf Risse
  • Elektrik und Sicherungskasten
  • Klimaanlage (falls vorhanden) auf Funktion und Kältemittel
  • Sondermodelle: Spezialteile sind kaum noch zu bekommen

Dokumentation

  • Wartungsnachweise und Rechnungen
  • Fahrzeugbrief und Motornummer auf Übereinstimmung prüfen
  • H-Gutachten oder Unterlagen für den H-Antrag
  • Bei Sondermodellen und 2.8i: Ausstattung über Fahrgestellnummer und Datenschild plausibilisieren

Welcher passt zu dir?

Entscheidungshilfe nach Käufer-Profil: finde die richtige Motorisierung und Karosserie-Variante für deinen Einsatzzweck.

Liebhaber der starken Version

Granada II Limousine 2.8i Ghia

Stärkster Motor mit gehobener Ausstattung. Note 2 rund 13.000 Euro (Hiscox 2026: 12.800 Euro).

Sammler seltener Karosserien

Granada II Limousine zweitürig (bis 1981)

Mit der Modellpflege 1981 entfallen und heute selten. Kaum Marktdaten, daher Einzelbewertung.

Familien-Klassiker mit Reise-Anspruch

Granada II Turnier 2.3 oder 2.8

Viel Platz und V6-Laufkultur. Note 2 je nach Motor rund 10.000–13.000 Euro.

Einsteiger mit kleinem Budget

Granada II Limousine 2.0 oder 2.3 V6

Günstigster sinnvoller Einstieg, Note 2 rund 10.500 Euro, fahrbereite Exemplare in Note 3 um 6.000 Euro. Die 1,6- und 1,7-Liter sind für den großen Wagen zu schwach.

Alle Varianten im Wert-Vergleich

Klick auf eine Variante für die detaillierte Marktwert-Analyse und motorisierungs-spezifische Schwachstellen.

Variante Motor Leistung Verbrauch Eignung Wert (Note 2)
Granada II Limousine 2.8i Ghia 2,8-l-V6 Einspritzer, 160 PS (bis 1981) bzw. 150 PS 150–160 PS 15,3 l/100 km (Test AUTO ZEITUNG 1978) Sammler / Reisewagen rund 13.000 Euro
Granada II Turnier 2.8 2,8-l-V6, 135 PS (Vergaser) bzw. 150–160 PS (Einspritzer) 135–160 PS k. A. Alltagsklassiker rund 10.500–13.000 Euro
Granada II Limousine 2.3 V6 2,3-l-V6, 108–114 PS 108–114 PS 13,4 l/100 km (Test AUTO ZEITUNG 1978) Alltagsklassiker rund 10.500 Euro
Granada II Limousine 2.0 2,0-l-OHC-Vierzylinder, 101 PS (ab 1981 105 PS) 101–105 PS k. A. Klassiker-Einstieg rund 9.000–10.500 Euro

Bezugsquellen, wo du dieses Modell findest

Vier Wege zum Klassiker, jeweils mit typischer Preislage und Risiko. Welcher passt, hängt von Budget, Zeit und gewünschter Absicherung ab.

Händler

Gepflegte Exemplare beim Ford-Klassiker-Spezialisten bzw. im freien Handel.

Privatkauf

Auf mobile.de, Classic Trader und in der Szene; A-Säulen, Längsträger und Radläufe auf Rost sowie die V6-Kühlung prüfen.

Auktion

Gelegentlich gepflegte 2.8i und Sondermodelle, vor allem bei britischen Auktionshäusern.

Import

Granada II aus Großbritannien sind Rechtslenker; für die Zulassung ist eine Vollabnahme nach § 21 StVZO einzuplanen.

Häufige Fragen zur Ford-GRANADA-Reihe

Welche Granada-II-Karosserievariante ist die beste Wahl? +
Ein Coupé gab es beim Granada II nicht mehr, das war dem Granada I vorbehalten. Zur Wahl stehen die viertürige Limousine als häufigste Variante, die zweitürige Limousine, die mit der Modellpflege 1981 entfiel und heute selten ist, sowie der Turnier. Kombis sind oft stark verschlissen, weil sie als Arbeits- und Familienautos genutzt wurden. Technik und Motoren sind bei allen Karosserien weitgehend gleich.
Was ist ein Granada II 2.8i Ghia 2026 wert? +
Der Hiscox Pocket Price Guide 2026 führt den Granada II 2.8i Ghia (Limousine) mit 19.600 Euro in Note 1, 12.800 Euro in Note 2, 7.000 Euro in Note 3 und 3.000 Euro in Note 4. Chromradar setzt den 2.8i Ghia Stand November 2026 in Note 1 bis 3 bei rund 20.000, 13.000 und 7.500 Euro an. Die Werteleiter für gängige 2,0- und 2,3-Liter-Limousinen und Turniers liegt bei 17.000, 10.500, 6.000, 3.000 und 1.000 Euro (Note 1 bis 5).
Was ist das Wichtigste bei der Karosserie-Inspektion? +
Laut Fachpresse rosten vor allem A-Säulen und Scharnierbefestigungen, Längsträger, Bodenbleche rund um die Aufnahmen des hinteren Hilfsrahmens, Radläufe und Kotflügelkanten. Dazu Stirnwand, Schweller und Reserveradmulde prüfen. Bei Autos mit Schiebedach ist der untere Heckscheibenrahmen gefährdet, beim Turnier die Heckklappen-Unterkante und die Differenzial-Aufnahme. Bremsleitungen sind ebenfalls rostanfällig.
Welche Granada-II-Sondermodelle gibt es? +
In Deutschland gab es unter anderem den Granada Saphir (1979, Zweifarblackierung, 2,3- oder 2,8-l-V6, für Deutschland 600 Stück), den Holiday (1979), den Chasseur (1980, nur als Turnier) und den Topas (1981). In Großbritannien wurden unter anderem Talisman, Consort und der Ghia X Executive mit Connolly-Leder angeboten. Frühe 2.8i gab es mit S-Paket (Sportfahrwerk, TRX-Räder, Zusatzscheinwerfer). Belastbare Marktaufschläge sind für diese Versionen nicht dokumentiert; Spezialteile der Sondermodelle sind heute kaum zu bekommen.
Wie ist die Ersatzteilversorgung beim Granada II? +
Mechanik- und Bremsenteile sind günstig und gut erhältlich, ebenso Reparaturbleche für die Karosserie (Classics World). Neue Originalteile sind laut AUTO ZEITUNG dagegen so gut wie nicht mehr zu bekommen, gute Innenausstattung ist knapp. Viele Teile stammen vom Granada I, Teile des Granada III passen oft nicht. Besonders schwierig sind Stoßstangen der frühen Modelle und des Ghia X, Spoiler der sportlichen Versionen sowie Innenausstattungen von Sondermodellen. Gebrauchtteile gibt es über Szene-Experten, Clubs und britische Spezialisten.
Welche Klassik-Versicherung empfiehlt sich für den Granada II? +
Für Fahrzeuge mit H-Kennzeichen bieten zahlreiche Klassik-Versicherer eigene Tarife an. Die Prämie hängt vom versicherten Wert, der Jahresfahrleistung, der Unterbringung und dem Tarif ab. Für einen gut erhaltenen 2.8i Ghia empfiehlt sich ein Wertgutachten, damit der Marktwert im Schadensfall abgesichert ist. Angebote mehrerer Versicherer vergleichen.
Welcher Motor ist die beste Wahl? +
Die 1,6- und 1,7-Liter gelten für den großen Wagen als untermotorisiert. Interessant sind die V6 ab 2,3 Liter, die als laufruhig und langlebig gelten, aber viel verbrauchen. Der 2,8-l-Einspritzer ist der stärkste Motor; bei frühen Exemplaren bis 1981 gab es Kühlungsprobleme, die Ford mit geänderten Zylinderkopfdichtungen und größeren Wasserpumpen behob. Die Diesel gingen überwiegend an Taxibetriebe.

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Quellen und weiterführende Informationen
Stand: November 2026