KAUFBERATUNG 2026

Audi Cabriolet (B3/B4) Kaufberatung 2026

Bauzeit 1991–2000, Fünfzylinder, Vierzylinder, V6 und TDI, Frontantrieb

Audi Cabriolet B3/B4 mit elektrischem Stoffverdeck, V6-Motor und Audi-Premium-Charakter
Foto: Gaditano76 · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Das Audi Cabriolet (Typ 8G) basiert auf dem Audi Coupé (Typ 89) und wurde von 1991 bis 2000 gebaut: Die Auslieferung begann im Mai 1991, die Produktion endete laut Audi Tradition im Juli 2000 nach 71.510 Exemplaren. Die Karosserie ist vollverzinkt, angetrieben werden ausschließlich die Vorderräder. Das Motorenangebot reichte vom 2,3-l-Fünfzylinder der ersten Jahre über 1,8- und 2,0-l-Vierzylinder und den 1,9-l-TDI bis zu den V6-Motoren mit 2,6 und 2,8 Litern. In Großbritannien wurde es auch bekannt, weil Diana, Princess of Wales, 1994 ein Audi Cabriolet fuhr. Die Werteleiter reicht von 1.000 bis 16.000 Euro (Stand November 2026). Diese Kaufberatung behandelt Verdeck, Technik, Motorvarianten und Marktwerte.

Das Wichtigste in Kürze
Für wen geeignet
Für alle, die ein vollverzinktes, viersitziges Cabriolet der 90er suchen: Fünfzylinder, Vierzylinder, TDI oder V6, stets mit Frontantrieb.
Preisspanne (Note 2)
Note 2 rund 10.500 €; Note 1 bis 5: 16.000–1.000 € (Stand November 2026).
Größtes Risiko
Undichte oder defekte Verdeckhydraulik (Ölflecken im Kofferraum), Wassereintritt am Verdeck und Rost nach schlecht reparierten Unfallschäden.
Inhalt dieser Kaufberatung
  1. Modell-Historie und Bauzeitraum
  2. Karosserie-Varianten im Überblick
  3. Motorisierungen im Überblick
  4. Rost-Hotspots, die kritischen Zonen
  5. Allgemeine Schwachstellen
  6. H-Kennzeichen-Voraussetzungen
  7. Unterhaltskosten pro Jahr (Richtwerte)
  8. Kauf-Checkliste
  9. Welcher passt zu dir?
  10. Varianten im Wert-Vergleich
  11. Bezugsquellen
  12. Häufige Fragen

Modell-Historie und Bauzeitraum

Das Audi Cabriolet (Typ 8G) basiert auf dem Audi Coupé (Typ 89). Eine Cabrio-Studie zeigte Audi auf der IAA im September 1989, die Serienversion feierte im März 1991 auf dem Genfer Automobilsalon Premiere, die Auslieferung begann im Mai 1991. Zum Start gab es nur den 2,3-l-Fünfzylinder mit 133 PS. Zunächst fertigte Audi das Cabriolet selbst (laut Secret Classics in Ingolstadt); im Spätjahr 1997 wurde die Produktion aus Kapazitätsgründen zu Karmann nach Rheine verlagert. Bis zum Produktionsende am 27. Juli 2000 entstanden laut Audi Tradition insgesamt 71.510 Exemplare, davon 12.112 bei Karmann (andere Quellen nennen rund 71.350).

Das Motorenangebot wuchs schrittweise: Ende 1992/Anfang 1993 kam der 2,8-l-V6 mit 174 PS, 1993 der 2,0-l-Vierzylinder mit 115 PS und der 2,6-l-V6 mit 150 PS, der den Fünfzylinder ablöste. Ab 1995 gab es den 1,9-l-TDI mit 90 PS, laut Secret Classics zudem einen 2,0-l-16V mit 140 PS (in der deutschen ADAC-Typenliste nicht geführt). Ende 1996 kam ein 1,8-l-20V mit 125 PS hinzu, der 2,0-Liter lief bis Mitte 1998 aus. Mit dem Facelift im April 1997 wurden Front und Stoßfänger überarbeitet, die Scheinwerfer erhielten Projektionslinsen. Einen quattro-Antrieb gab es nicht, das Cabriolet blieb bis zum Schluss frontgetrieben. Die ersten Exemplare hatten ein manuelles Verdeck, später war ein elektrohydraulisches Verdeck erhältlich.

In Großbritannien wurde das Cabriolet auch durch Diana, Princess of Wales, bekannt: Der Londoner Audi-Händler Dovercourt stellte ihr 1994 ein Cabriolet zur Verfügung. Ein von ihr genutztes Exemplar wurde am 12. November 2016 bei Iconic Auctioneers für 54.000 Pfund versteigert; für den Wert normaler Cabriolets spielt das keine Rolle.

Bauzeitraum
1991–2000
Produktionszahl
71.510 (Audi Tradition; andere Quellen rund 71.350)
Produktionsstätte
Zunächst bei Audi (laut Secret Classics in Ingolstadt), ab Spätjahr 1997 bei Karmann in Rheine (dort bis Juli 2000 12.112 Exemplare)

Karosserie-Varianten

Cabriolet 2.3 E (Fünfzylinder) 1991–1993/94

Startmotor, 2,3-l-Fünfzylinder mit 133 PS, vom 2.6 E abgelöst.

Cabriolet 2.0 E (Vierzylinder) 1993–1998

Einstiegsmotor mit 115 PS; nach dem Facelift laut ADAC noch bis Mitte 1998 im Programm.

Cabriolet 2.6 E (V6) 1993–2000

2,6-l-V6 mit 150 PS, ersetzte 1993 den Fünfzylinder.

Cabriolet 2.8 E (V6) 1992/93–2000

Topmotorisierung, 2,8-l-V6 mit 174 PS.

Cabriolet 1.9 TDI 1995–2000

Turbodiesel mit 90 PS; laut mobile.de nicht mit Partikelfilter nachrüstbar.

Cabriolet 1.8 (20V) 1996/97–2000

Vierzylinder mit 125 PS, ab Ende 1996 im Programm, ersetzte bis Mitte 1998 den 2.0 E.

Motorisierungen im Überblick

Die wichtigsten Triebwerke der Baureihe. Für motorisierungsspezifische Schwachstellen und Marktwerte siehe die einzelnen Modell-Seiten unten.

NG 2,3-l-Fünfzylinder (133 PS)

Startmotor ab 1991, je nach Quelle bis Ende 1993 oder Mitte 1994; Saugmotor mit Einspritzung, Zahnriemen.

ABK 2,0-l-Vierzylinder (115 PS)

Ab Anfang 1993, Zahnriemen; nach dem Facelift laut ADAC noch bis Mitte 1998 im Programm.

2,0-l-Vierzylinder 16V (140 PS)

Laut Secret Classics und mobile.de ab 1995 angeboten; in der deutschen ADAC-Typenliste nicht geführt.

ABC 2,6-l-V6 (150 PS)

Ab Juni 1993, löste den Fünfzylinder ab; Zahnriemen.

AAH 2,8-l-V6 (174 PS)

Ab Ende 1992, 250 Nm, Zahnriemen; 0–100 km/h in 9,8 s, 218 km/h (Auto Bild Klassik).

1,9-l-TDI (90 PS)

Ab 1995, laut Secret Classics und de.wikipedia das erste Serien-Cabriolet mit Dieselmotor; Zahnriemen.

1,8-l-Vierzylinder 20V (125 PS)

Ab Ende 1996, Zahnriemen.

Rost-Hotspots, die kritischen Zonen

Rost ist der mit Abstand wichtigste Wertkiller. Diese Stellen vor dem Kauf zwingend prüfen. Der Schwere-Indikator zeigt den Reparatur-Aufwand.

Unfallreparaturen

Mittel

Die Karosserie ist vollverzinkt; Rost tritt laut Auto Bild Klassik vor allem nach schlecht reparierten Unfallschäden auf. Spaltmaße, Lackschichtdicke und Schweißstellen prüfen.

Kofferraum und Innenraum

Mittel

Wassereintritt über das Verdeck ist laut Hagerty UK häufig; feuchte Teppiche und Kofferraumboden auf Folgeschäden prüfen.

Vorderachse

Niedrig

Kein Rost-, aber ein Verschleißthema: Traggelenke und Spurstangen verschleißen (Auto Bild Klassik).

Allgemeine Schwachstellen

Diese Probleme treten unabhängig von der Motorisierung auf. Motorspezifische Schwachstellen findest du auf den einzelnen Modell-Seiten.

  • !
    Verdeckhydraulik Werkstatt
    Bei elektrohydraulischem Verdeck können Pumpe und Leitungen undicht werden; ölige Flecken im Kofferraum gelten als Alarmsignal. Auto Bild Klassik nannte 2011 rund 3.000 € für eine neue Pumpe, zuzüglich Einbau.
  • !
    Verdeckstoff und Dichtungen Werkstatt
    Wassereintritt ist laut Hagerty UK häufig; Verdeck auf Risse, Flickstellen, Dichtigkeit und Passform prüfen.
  • !
    Kabelbaum zur Heckklappe selbst oder Werkstatt
    Kann brüchig werden; Folge sind ein nicht richtig schließendes Verdeck oder dunkle Heckleuchten. Die Reparatur gilt als günstig (mobile.de).
  • !
    Kühlsystem Werkstatt
    Wasserpumpe und Thermoschalter sind bekannte Schwachpunkte.
  • !
    Schaltgetriebe Werkstatt
    Verschleiß vor allem bei V6 und TDI; die Vierstufenautomatik gilt als haltbar (Auto Bild Klassik).
  • !
    Vorderachse Werkstatt
    Traggelenke und Spurstangen verschleißen.
  • !
    Zahnriemen Werkstatt
    Alle Motoren haben einen Zahnriemen; Wechselnachweis nach Herstellervorgabe verlangen.
  • !
    Innenraum selbst oder Werkstatt
    Sonnenschäden an Leder, Armaturentafel und Sitzen prüfen (RAC).
  • !
    Teileversorgung selbst oder Werkstatt
    Laut Auto Bild zeitweise keine hinteren Seitenscheiben lieferbar, einzelne Kühl- und Servoschläuche nicht mehr über Audi bestellbar.

H-Kennzeichen, was du wissen musst

Erste Modelle H-fähig ab
2021
Jährliche Kfz-Steuer
Pauschale Kfz-Steuer 191,73 €/Jahr; Versicherungsprämie je nach Wert und Tarif.

Stand November 2026 sind alle Cabriolets mit Erstzulassung bis November 1996 mindestens 30 Jahre alt und damit grundsätzlich H-fähig; die ersten Exemplare von 1991 erreichten die Grenze 2021. Spätere Baujahre bis 2000 folgen bis 2030.

Voraussetzungen
  • ✓ Erstzulassung mindestens 30 Jahre zurück
  • ✓ Weitgehend originaler, gepflegter Zustand von Karosserie, Verdeck, Motor und Innenraum
  • ✓ Original-Felgen oder zeitgenössische, eingetragene Räder
  • ✓ Positives Oldtimer-Gutachten durch eine Prüforganisation wie TÜV, DEKRA, GTÜ oder KÜS

Unterhaltskosten pro Jahr (Richtwerte)

Richtwerte, keine Einzelbelege: grobe Orientierung für die jährlichen Kosten bei Liebhaber-Nutzung mit wenigen tausend Kilometern. Die tatsächlichen Kosten hängen stark von Zustand, Variante, Werkstatt und Eigenleistung ab. Fest steht nur die Kfz-Steuer mit H-Kennzeichen (pauschal 191,73 € für Pkw).

Versicherung (Klassik-Tarif) 380–680 €
Kfz-Steuer 191,73 € (H-Pauschale, nur bei H-Kennzeichen)
Wartung und Inspektion 300–600 €
Verschleißteile (anteilig) 200–450 €
Jährliche Schraubereien 300–700 €
Summe pro Jahr (Richtwert) ca. 1.370–2.620 € pro Jahr

Versicherungs-Spanne über unseren Klassik-Versicherungs-Vergleicher konkretisierbar.

Kauf-Checkliste

Diese Punkte vor dem Kauf systematisch prüfen. Idealerweise mit einem Klassiker-Sachverständigen oder im Beisein eines erfahrenen Schraubers.

Verdeck (der wichtigste Punkt beim Cabrio)

  • Verdeck mehrfach vollständig öffnen und schließen, auf Klemmen und Geräusche achten
  • Bei elektrohydraulischem Verdeck: Kofferraum auf ölige Flecken prüfen (Hydraulik undicht)
  • Verdeckstoff auf Risse, Flickstellen, Dichtigkeit und Passform prüfen
  • Heckscheibe auf Trübung und Risse prüfen
  • Teppiche und Kofferraum auf Wasserspuren prüfen
  • Kabelbaum zur Heckklappe: schließt das Verdeck korrekt, funktionieren die Heckleuchten?

Motor und Antrieb

  • Motorkennbuchstaben mit den Papieren abgleichen (NG, ABK, ABC, AAH u. a.)
  • Zahnriemenwechsel nach Herstellervorgabe nachweisen lassen
  • Kühlsystem prüfen: Wasserpumpe, Thermoschalter, Schläuche
  • Schaltgetriebe auf Schaltbarkeit und Geräusche prüfen, besonders bei V6 und TDI
  • Probefahrt mit warmem Motor, auf Ölverlust achten

Karosserie und Fahrwerk

  • Vollverzinkte Karosserie: Hinweise auf Unfallschäden und schlechte Reparaturen suchen
  • Spaltmaße prüfen und Lackschichtdicke messen
  • Traggelenke und Spurstangen der Vorderachse prüfen
  • Tieferlegung und Tuning kritisch sehen

Innenraum

  • Leder, Armaturentafel und Sitze auf Sonnenschäden prüfen
  • Klimaanlage (falls vorhanden) und Elektrik testen
  • Original-Felgen bzw. zeitgenössische Räder

Dokumentation

  • Lückenloses Scheckheft
  • Rechnungen zu Zahnriemen, Verdeck und Hydraulik
  • Erstzulassung wegen H-Kennzeichen beachten (spätere Baujahre noch nicht 30 Jahre alt)
  • Halterhistorie

Welcher passt zu dir?

Entscheidungshilfe nach Käufer-Profil: finde die richtige Motorisierung und Karosserie-Variante für deinen Einsatzzweck.

Gelassener Cruiser

Audi Cabriolet 2.6 E oder 2.8 E (V6)

Laufruhige Sechszylinder mit 150 bzw. 174 PS, auf Wunsch mit der als haltbar geltenden Vierstufenautomatik. Werteleiter des Cabriolets: Note 2 rund 10.500 €, V6 eher in der oberen Hälfte der Spanne.

Fünfzylinder-Freund

Audi Cabriolet 2.3 E (1991–1993/94)

Startmotor mit 133 PS und dem typischen Audi-Fünfzylinderklang; die frühen Exemplare sind seit 2021 H-fähig.

Bezahlbarer Einstieg

Audi Cabriolet 2.0 E oder 1.8

Vierzylinder mit 115 bzw. 125 PS, einfache Technik. Auch hier gilt: Zustand und Verdeck entscheiden über den Preis.

Späte Baujahre

Audi Cabriolet nach dem Facelift im April 1997

Überarbeitete Front und Stoßfänger, Scheinwerfer mit Projektionslinsen. H-Kennzeichen erst ab 2027 bis 2030 möglich.

Alle Varianten im Wert-Vergleich

Klick auf eine Variante für die detaillierte Marktwert-Analyse und motorisierungs-spezifische Schwachstellen.

Variante Motor Leistung Verbrauch Eignung Wert (Note 2)
Audi Cabriolet 2.8 E AAH 2,8-l-V6 174 PS ca. 11 l/100 km Saison-Cruiser rund 10.500 €

Bezugsquellen, wo du dieses Modell findest

Vier Wege zum Klassiker, jeweils mit typischer Preislage und Risiko. Welcher passt, hängt von Budget, Zeit und gewünschter Absicherung ab.

Händler

Gepflegte Exemplare bei Youngtimer-Händlern und freien Audi-Spezialisten, möglichst mit lückenloser Historie.

Privatkauf

Auf mobile.de, AutoScout24, Classic Trader und in der Community; Zahnriemen-Historie, Verdeckhydraulik, Wassereintritt und Unfallschäden prüfen.

Auktion

Selten; meist bei Online-Auktionen und in Großbritannien, etwa bei Exemplaren mit besonderer Historie.

Import

Teils aus dem Ausland; Vollabnahme nach §21 StVZO einplanen.

Häufige Fragen zur Audi-CABRIOLET-Reihe

Was ist ein Audi Cabriolet 2026 wert? +
Die Werteleiter für das Audi Cabriolet liegt Stand November 2026 bei rund 16.000 € in Note 1, 10.500 € in Note 2, 6.500 € in Note 3, 3.000 € in Note 4 und 1.000 € für Restaurierungsobjekte. Ausstattung, Motorisierung, Verdeckzustand und Historie verschieben den Preis innerhalb dieser Spanne.
Warum ist das Audi Cabriolet so bekannt? +
In Großbritannien auch durch Diana, Princess of Wales: Der Londoner Audi-Händler Dovercourt stellte ihr 1994 ein Cabriolet zur Verfügung. Ein von ihr genutztes Exemplar wurde am 12. November 2016 bei Iconic Auctioneers für 54.000 Pfund versteigert. In Deutschland war das Cabriolet rund neun Jahre im Programm und mit 71.510 gebauten Exemplaren verbreitet.
Welche Schwachstellen hat das Audi Cabriolet? +
Typisch sind eine undichte oder defekte Verdeckhydraulik (ölige Flecken im Kofferraum), Wassereintritt am Verdeck, ein brüchiger Kabelbaum zur Heckklappe, Wasserpumpe und Thermoschalter, verschlissene Schaltgetriebe bei V6 und TDI sowie Traggelenke und Spurstangen. Die vollverzinkte Karosserie rostet laut Auto Bild Klassik vor allem nach schlecht reparierten Unfallschäden.
Worauf kommt es beim Wert eines Audi Cabriolet an? +
Chromradar gibt keine Wertprognosen. Das Cabriolet wurde laut Audi Tradition 71.510 Mal gebaut, das Angebot ist entsprechend groß. Den Preis bestimmen vor allem Zustand von Verdeck und Karosserie, Historie und Laufleistung; die V6-Modelle liegen eher in der oberen Hälfte der Spanne. Wer kauft, sollte vor allem Freude am Fahren und an der Pflege haben.
Welche Variante ist die beste Wahl? +
Für gelassenes Fahren passen die V6-Motoren 2.6 E (150 PS) und 2.8 E (174 PS), auf Wunsch mit Vierstufenautomatik. Wer den Fünfzylinder sucht, nimmt den 2.3 E (133 PS) der Jahre 1991 bis 1993/94. Die Vierzylinder 2.0 E (115 PS) und 1.8 (125 PS, ab Ende 1996) sind der günstige Einstieg. Wichtiger als die Motorisierung ist der Zustand von Verdeck und Karosserie.
Wie hoch ist die Versicherung für ein Audi Cabriolet? +
Die Prämie hängt von Wert, Nutzung, Fahrerprofil und Tarif ab. Für Fahrzeuge in dieser Preisklasse liegen Klassik-Tarife meist im niedrigen bis mittleren dreistelligen Bereich pro Jahr; ein konkretes Angebot mit Wertgutachten gibt Sicherheit.
Wie unterscheidet sich das Audi Cabriolet vom S2 Cabrio? +
Das Cabriolet wurde ausschließlich mit Frontantrieb und Saug- bzw. TDI-Motoren gebaut; die ADAC-Typenliste führt keine quattro-Version, eine zeitweise angekündigte quattro-Variante kam laut de.wikipedia und Secret Classics nicht in Serie. Ein S2 Cabriolet findet sich in keiner der hier ausgewerteten Quellen. Der S2 war als Coupé, Avant und Limousine mit Fünfzylinder-Turbo und quattro-Antrieb erhältlich.
Was ist der Unterschied zwischen frühen und späten Audi Cabriolets? +
Mit dem Facelift im April 1997 erhielt das Cabriolet überarbeitete Front und Stoßfänger sowie Scheinwerfer mit Projektionslinsen, das Kombiinstrument wurde an den A4 angepasst. Bereits Ende 1996 kam der 1,8-l-20V hinzu, der 2,0-Liter lief bis Mitte 1998 aus. Ab dem Spätjahr 1997 baute Karmann in Rheine das Cabriolet. Der Fahrerairbag wurde 1994 Serie, der Beifahrerairbag 1995.
Ist das Audi Cabriolet H-Kennzeichen-fähig? +
Ja, Stand November 2026 sind alle Cabriolets mit Erstzulassung bis November 1996 mindestens 30 Jahre alt und damit grundsätzlich H-fähig; die ersten Exemplare von 1991 seit 2021. Spätere Baujahre bis 2000 folgen jeweils 30 Jahre nach Erstzulassung. Voraussetzung ist ein positives Oldtimer-Gutachten.
Welche Konkurrenten hat das Audi Cabriolet? +
Zeitgenössische Alternativen sind etwa das BMW E36 Cabrio (Note 2 rund 11.000 €), das deutlich teurere Mercedes-Benz A124 Cabriolet (Note 2 rund 26.000 €) und das VW Golf Cabriolet. Das Audi Cabriolet bietet eine vollverzinkte Karosserie und mit dem V6 eine laufruhige Motorisierung.

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Quellen und weiterführende Informationen
Stand: November 2026